InDesign zickt bei Umlauten in Dateinamen

Beim Versuch eine PDF in InDesign zu platzieren erhielt ich die Fehlermeldung „Die Datei existiert nicht bzw. wird von einer anderen Anwendung verwendet, oder Sie haben nicht die entsprechenden Zugriffsrechte.“ Hier wird erklärt was zu tun ist.

"Die Datei existiert nicht bzw. wird von einer anderen Anwendung verwendet, oder Sie haben nicht die entsprechenden Zugriffsrechte."Mit einer Druck-PDF (PDF/X3) eines Kunden hatte ich das Problem, dass sich diese nicht in InDesign (CS5 unter Windows 8.1) platzieren ließ. Ich erhielt beim Versuch zu platzieren die Meldung: „Die Datei existiert nicht bzw. wird von einer anderen Anwendung verwendet, oder Sie haben nicht die entsprechenden Zugriffsrechte.“ Was alles typischer Adobe-Quatsch ist, denn weder hatte ich die Datei anderweitig geöffnet, noch fehlte es mir an irgendwelchen Zugriffsrechten. Auch die Sicherheitseinstellungen der PDF ließen alles zu, die Datei war nicht mit irgendeinem Schutz versehen. Illustrator CS5 hatte auch keinerlei Probleme die Datei zu platzieren oder zu öffnen – ebensowenig Photoshop.
Es handelt sich auch hier mal wieder um einen Programmfehler von Adobe, dort kann man nämlich immer noch nicht richtig mit Sonderzeichen, Punkten und Umlauten in Dateinamen (und in Verzeichnisnamen) umgehen. Die Datei enthielt sowohl einen . als auch mehrere Umlaute. Das war wohl zu viel für Adobe.
Abhilfe: Datei (bzw. Verzeichnis) umbenennen und alles wird gut…
P. S. Wir dürfen zwar für die deutsche Version den doppelten Preis bezahlen, das heißt aber noch lange nicht, dass Adobe dafür sorgt, dass wir auch in unserer Sprache reibungslos mit der Software arbeiten können.

fehlerhafte Sonderzeichen im Dateinamen korrigieren

Wie Sie fehlerhafte Sonderzeichen in Dateinamen mit convmv korrigieren.

fehlerhafte Sonderzeichen in Dateinamen korrigieren

Offensichtlich durch eine Fehlkonfiguration bzw. fehlerhafte Dateinamenskonvertierung durch meinen alten Samba-Server befanden sich zahlreiche Dateien mit fehlerhaften Sonderzeichen im Dateinamen auf meinem Server.

Erfahrungsgemäß ist man nicht der Erste, der solche Probleme hat und erfreulicherweise gibt es in der GNU/Unix-Kommandozeilenwelt immer eine effektive Lösung für solche Probleme. In diesem Fall ist convmv genau das Richtige.

Eine übersichtliche Anleitung hat schon der Blogger David Greissler in seinem (leider nicht mehr existierenden und deshalb nicht mehr verlinkten) Antusblog geschrieben. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu  sagen, außer vielleicht, dass in meinem Fall wohl in Samba 2 der iso-8859-15-Zeichensatz eingestellt war, weshalb die Lösung im Aufruf von

convmv -f iso-8859-15 -t utf-8 -r .

bestand.