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Anfahrtspläne

Einen Lage­plan zu zeich­nen kann eine Sache von weni­gen Minu­ten sein.

Die Anfahrt nach so einem Plan kann dann schon mal län­ger dauern.

Ein guter Anfahrts­plan ist keine Kartenkopie

Um einen guten Anfahrts­plan zu zeich­nen, sollte man mehr Über­le­gun­gen und Zeit inves­tie­ren. Die Anfor­de­run­gen an einen guten Anfahrts­plan unter­schei­den sich deut­lich von denen an eine gute Karte. Wäh­rend eine Karte eine mög­lichst objek­tive Dar­stel­lung der tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten sein sollte, hat ein Anfahrts­plan nur einen Zweck:

Die Besu­cher sol­len zu einer ganz bestimm­ten Adresse fin­den — egal wie und woher sie kom­men.

Des­halb frage ich mich beim Erstel­len eines neuen Anfahrtsplanes:

  • Von woher kom­men die Besu­cher (Orte, Stadtteile)?
  • Was sind die rele­van­ten Zufahrts­wege (Auto­bah­nen, Bahn­hof, U-Bahn)?
  • Wel­che mar­kan­ten Punkte fal­len dem Besu­cher auf?
  • Sind Hal­te­stel­len des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs und (Bus-)Linien einzuzeichnen?
  • In wel­chen Grö­ßen wird der Plan ein­ge­setzt (=> Schrift­art und Größen)?
  • Wie wird der Plan repro­du­ziert (immer far­big oder auch s/w, Wahl geeig­ne­ter Farben)?
  • Wel­che Wege und Stra­ßen sind uner­heb­lich und kön­nen weg­ge­las­sen werden?
  • Wel­che Berei­che sind wich­tig und müs­sen evtl. über­be­wer­tet (ver­grö­ßert) werden?
  • Wel­che Berei­che sind unwich­tig und kön­nen evtl. unter­be­wer­tet (ver­klei­nert) werden?

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