Bezahlung für die Rücknahme einer schlechten Bewertung bei AMAZON

Gute Rezensionen sind wichtig für Online-Händler. Aber auch für Käufer, denn dies ist die wichtigste Möglichkeit die Qualität eines unbekannten Händlers vorab zu beurteilen. Wird dieses System durch einzelne Händler korumpiert – etwa dadurch, dass sie Geld dafür zahlen, dass negative Bewertungen zurück genommen werden, zerstören sie ein System, dass es gerade kleineren Händlern wie ihnen selbst ermöglicht, Waren an neue Kunden zu verkaufen.
Mir machte ein AMAZON-Marketplace-Verkäufer das Angebot 20,- € zu bezahlen, wenn ich meine schlechte 2-Sterne Bewertung zurück nehme. AMAZON scheint von sich aus nicht zu überprüfen, ob solcher Missbrauch durch ihre Händler statt findet. Hierzu müsste AMAZON lediglich die E-Mails untersuchen/analysieren die Händler über das AMAZON-Mailsystem an Kunden senden. Seit Snowden weiß nun wirklich jeder, dass solche Analysen heutzutage automatisiert per Software möglich wären, das Recht dies zu tun, hat sich AMAZON in seinen Geschäftsbedingungen eingeräumt.
Ob dem Händler klar ist, dass er durch solche Maßnahmen an dem Ast sägt, auf dem er sitzt?
Ich persönlich werde nach dieser Erfahrung nicht mehr viel auf Kundenbewertungen geben und lieber wieder bei namhaften Händlern bestellen und nicht mehr bei mir unbekannten kleinen Händlern, auch wenn diese nur gute Kundenbewertungen nachweisen können.

Microsoft betreibt Anti-Google Merchandising

Microsoft verkauft in seinem US-Webshop Anti-Google („Don´t get Scroogled“) Merchandising-Artikel. Der Hinweis darauf, dass google mit unserem Benutzerverhalten viel Geld verdient und unser Verhalten und unsere Kommunikation hierfür analysiert ist wohl angebracht. Nur dass er gerade von Microsoft kommt erscheint etwas dubios.
Übrigens – Microsoft hat 18 Tracker in seinem Webshop laufen, welche die Aktivitäten der Besucher beobachten und analysieren. Alles klar?
microsoft-scroogles

CIE-LAB Farbfächer mit HLC, RGB und CMYK Werten

Die beiden Fächer zur Visualisierung des CIE-Farbraumes ( L*a*b* und HLC); Foto: dtp-Studio, Oldenburg

Das DTP-Studio Oldenburg, das vielen bereits für seine Software „Digitaler Farbatlas“ bekannt sein dürfte, gibt einen CIE-LAB Farbfächer heraus, der für 59,- € zzgl. Mwst. dort bezogen werden kann. Ein herstellerunabhängiger Farbfächer der auf die Reproduktion in verschiedene Umgebungen ausgelegt ist, ist eine erfreuliche Entwicklung. Bedenken bleiben aufgrund des Drucks im CMYK-Offsetdruck, also mit einer Technik, die natürlich nur einen Teil des CIE-LAB-Farbraums darstellen kann. Das DTP-Studio selbst gibt den „mittleren Fehler mit ΔE = 3,9“ an, was natürlich nichts darüber aussagt wie groß der maximale ΔE bei „ungünstigen“ Farben ist. Eine solche Mitte lässt aber erwarten, dass die Abweichung größer ist, als das was von Laien unter normalen Bedingungen deutlich unterschieden werden kann und da stellt sich mir die Frage ob ein solcher Farbfächer dennoch nützlich ist.

Zumal leider der ΔE des Drucks einer konkreten Farbe nicht angegeben ist. Zumindest eine Information über die Qualität der Wiedergabe jeder einzelnen Farbe (etwa * für wenig, ** für mittlere und *** für gute Übereinstimmung und dementsprechend geringe Abweichung) wäre IMHO in späteren Auflagen wünschenswert.

Doch davon abgesehen stellt besonders der HLC-Fächer eine sehr praktische Arbeitshilfe dar um eine konkrete Farbe zu finden. Zunächst wählt man den Farbton aus, dann auf der Übersichtsseite die Farbsättigung und Lightness – und schon kann man auf der Fächerkarte die Farbe vergleichen – und natürlich direkt die HLC bzw. L*a*b*-Werte zur Eingabe in Software oder zur Bestellung der Farbe ablesen.
Damit die abgelesenen HLC-Werte direkt in Programmen der Adobe® Creative Suite® eingegeben werden können, sei das Programm !CSCo­lors angeraten (hier geht´s zu meiner Rezension von !CSCo­lors).

Einen sehr interessanten Hinweis zu HLC-Farben und deren Entsprechung in RAL Design® bzw. Caparol®-Farbsystem fand ich ebenfalls auf der Webseite http://cielab-farben.de/ und möchte ich dem Leser dieses Beitrages nicht vorenthalten:

Jeder Baumarkt ist in der Lage, HLC-Farben anzumischen, denn in den Mischanlagen sind Rezepturen für das RAL® DESIGN System und CAPAROL® 3D hinterlegt, dessen Farbnamen nichts anderes sind als HLC-Farbwerte (HLC 240 70 20 = RAL DESIGN 240 70 20. Bei Caparol gilt die Reihenfolge LCH, also ist HLC 240 70 20 = Caparol 70 20 240).

Wusste ich bisher nicht. Wieder was gelernt.
In jedem Fall bietet das DTP-Studio Oldenburg einiges für alle Farbinteressierten.

Unser Strom : 100% Wasserkraft

Foto: Lech Werke Augsburg
Foto: Lech Werke Augsburg

Im Februar 2013 wechselte die Agentur und Familie Lindner ihren Stromlieferanten. Von einem anonymen Anbieter von Ökostrom hin zu den LEW Lechwerken (Augsburg), welche mit dem Zusatzangebot LEW Business Natur auch für kleine Gewerbebetriebe einen Strom anbieten, der zu 100% aus Wasserkraft gewonnen wird.

Mir ist es lieber den Strom von einem Anbieter zu beziehen, der selbst Kraftwerke betreibt die Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen, als von einem reinen Händler, der nur entsprechende „Öko-Reinwaschzertifikate“ anbietet. Schade dass es die regionalen Versorger in Nürnberg (N-ERGIE) versäumt haben einen vergleichbaren Ökotarif anzubieten dessen Öko-Strom in der Region Nürnberg erzeugt wird.

Santander Bank beglückwünscht ihre Kunden zur Preiserhöhung

Ja, vielleicht sind ja wirklich viele Kunden so dumm dass sie sich von plumpen und dreisten Texten manipulieren lassen.

Nein, selbst wenn dem so ist, dann halte ich Maßnahmen wie diejenige der Santander-Bank, die Ihren Kunden die Nachricht „Glückwunsch. Ab sofort nutzen Sie GiroStar 1 Jahr kostenfrei!“ bescherte, für unverschämt.

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