Text-Grafik von 1939 mit Monotype Setzmaschine

Zumindest die älteren Computeranwender unter uns kennen sicher die Bildchen, die aus Buchstaben des Computerzeichensatzes generiert wurden.

Beeindruckend, dass es bereits 1939 Setzer gab, die mit ihrer Monotype Satzmaschine Bilder aus den Textzeichen entstehen ließen. Die Monotype war, neben der Linotype eine Text-Setzmaschine, bei der anhand einer Schreibtastatur eine Textzeile eingegeben wurde, deren Buchstaben dann in der Maschine zu einer Matrize zusammengesetzt und mit flüssigem Metall ausgegossen wurden.

Wer selbst ASCI-Art erzeugen möchte, der findet im Netz zahlreiche „Generatoren“ mit denen man anhand eines Bild eine ASCI-Grafik generieren kann, z. B. hier.

Postscript-Schriften in OpenType konvertieren

Aus alt (.pfm) mach neu (.otf)

Windows 8 kann nicht mit alten Postscript-Fonts umgehen.
Zwei kleine bash-Skripte ermöglichen zusammen mit der freien Software Fontforge ein effektives Konvertieren alter Postscript-Schriften nach TTF oder OTF.
Wer alte Schriften weiter verwenden kann (und darf), der kann einen der zahlreichen Online-Konverter verwenden oder selbst einen Konverter anwerfen.
Wie dies einfach und elegant unter Linux funktioniert erklärt Blogger Jérôme Jaglale auf seiner Webseite http://jeromejaglale.com/doc/convert_pfb_pfm_font_to_otf
Das Verfahren funktioniert einwandfrei und man kann in einem rutsch eine große Zahl PS-Fonts in OTF oder TTF-Fonts wandeln. Natürlich muss auch hier vor der Konvertierung und Verwendung der konvertierten Schriften die rechtliche Situation geprüft werden!

Autohaus Wüstner Redesign abgeschlossen

Autohaus-Wuestner-RedesignDie Agentur Lindner arbeitet seit März 2013 für die Autohaus Wüstner GmbH in Nürnberg. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist im Großraum bekannt als KIA-Zentrum, da die Marke KIA über viele Jahre erfolgreich vertreten wurde. Zur Jahresmitte 2013 erfolgt eine Neuausrichtung des Autohauses als markenfreies und ungebundenes Unternehmen, das sich jetzt neben seiner traditionell starken Ausrichtung auf Werkstatt und Gebrauchtwagen intensiv auf dem Bereich EU-Neufahrzeuge konzentriert. Die einzelnen Tätigkeitsbereiche ergeben eine Synergie, die den Kunden Preis- und Qualitätsvorteile bei gleichzeitig hohem Anspruch an Servicequalität in der persönlichen Atmosphäre eines Familienbetriebes bietet.

Außenwerbung nach dem Redesign
Außenwerbung nach dem Redesign


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Wikipedia-Buch "Mediengestalter" zum Blättern

Mediengestalter-Buch
Wikipedia bietet die Möglichkeit einzelne Artikel („Seiten“) in einem Buch zu sammeln. Das so generierte Buch kann man in Kapitel unterteilen (leider nur in einer Kapitelebene). So habe ich mich heute drangemacht und ein Wikipediabuch mit Themen für alle die sich für das Thema oder den Beruf des Mediengestalters interessieren,  zu erstellen. Das Buch kann man bei Wikipedia als PDF herunterladen und ich habe daraus mit dem kostenlosen Dienst der Webseite www.youblisher.com ein PDF zum Onlinelesen und -blättern gemacht (dieses enthält aber leider keine funktionierenden Links mehr). Zwar ist das durch Wikipedia generierte Layout nicht perfekt (Seitennummern immer oben rechts, keine Silbentrennung > unschöner Blocksatz, etc.) aber es ist schon beeindruckend wie man „automatisch“ ein solches Dokument erstellen kann.
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Browser-Kompatibilitätstest: Webseitendarstellung testen

Was ist anders im Web – als beim Druck?

Die Vorhersehbarkeit des Darstellungsergebnisses von Webseiten hängt von zahlreichen Faktoren ab und ist leider nur bedingt vorhersehbar. Darin unterscheiden sich Online-Publikationen ganz erheblich von Drucksachen. In der Druckvorstufe wurden Standardformate und spezielle Workflows entwickelt, um keine bösen Überraschungen in der Produktion zu erleben (siehe PDF/X1a, PDF/X3 etc.). Hält sich der Grafiker bzw. Druckdatenersteller an den vereinbarten Standard, verwendet er normierte, profilierte Farbangaben und berücksichtigt die Papiereigenschaften, kann er sich ziemlich sicher sein, am Ende auch das gewünschte Ergebnis auf Papier in Händen halten zu können. Und – ist die Drucksache erst mal produziert – wird auch wirklich jeder Betrachter das gleiche Druckergebnis in Händen halten können.

Im Onlinebereich verhält es sich (leider) völlig anders.


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Wenig Budget für Schriften – was tun?

Heutzutage sind wir am PC ständig mit Schriften konfrontiert. Die meisten von uns, ohne dass sie sich jemals näher mit Typografie oder der Herstellung von Computerschriften beschäftigt haben. Doch in Computerschriften steckt eine Menge Arbeit, sie sind Produkte, die verkauft und lizensiert werden. Man kann/darf also nicht einfach eine Schrift die man von irgendjemand bekommen hat verwenden, ohne deren Lizensierung zu beachten.

In der Praxis stellt sich für den Gestalter die Frage – wie komme ich zu geeigneten, hochwertigen und günstigen Schriften? Natürlich kann man Schriften einfach bei den Profis von Adobe, Linotype, Fonts.com, myfonts.com, ITC etc. kaufen – übrigens eine sehr gute Idee, wenn ausreichend Budget zur Verfügung steht, denn dort gibt es nur hochwertige Schriften.

Doch für Gelegenheits- und Hobbygestalter aber auch für beginnende Mediengestalter mit kleinem Budget sind kostengünstige Alternativen wichtig, die wir in diesem Artikel aufzeigen möchten.


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