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Mediengestalter

Illustrator startet nicht mehr – und warum man die Adobe-Hotline vergessen kann.

Adobe bietet in Deutschland einen telefonischen technischen Kundendienst an. Den anzurufen kann man sich aber auch sparen. Warum? Für den Tipp “Richten Sie Ihre Software komplett neu in einer neuen Windows-Benutzerumgebung ein” brauchen Sie keine Zeit am Telefon verschwenden. Diesen Tipp gab es jetzt hier von mir gratis.

Gestern startete mein Illustrator CS5 nicht mehr. Das Programm hatte ich vor fast zwei Jahren installiert und seitdem fast täglich verwendet. Doch damit war jetzt Schluss! Programmstart – und nach ein paar Sekunden war das Startfenster wieder verschwunden. Keine Fehlermeldung, kein Programm in der Taskliste, nichts! Neue Programme oder Erweiterung hatte ich seit dem letzten funktionierenden Illustratorstart nicht installiert.

Mit Adobe ist es so ähnlich wie mit Apple. Es ist eine starke Marke, das heißt ein Produkt kann schon sehr schlecht sein und ein Großteil der Kunden wird dennoch darüber hinweg sehen, ja viele werden sogar sich selbst die Fehler zuschreiben, denn starke Marken haben etwas sacrosanctes an sich.

Was tun, wenn nichts mehr geht?

Um die Benutzereinstellungen beim Programmstart zu übergehen startet man Adobe Illustrator CS5 während man Strg+Alt+Umschalt gedrückt hält. Diese Maßnahme brachte leider in meinem Fall keine Lösung. Das Programm startet nicht. Es gibt auch keine Fehlermeldung aus, in der Taskliste erscheint es auch nicht, einfach – schweigen, da kann man das Programmicon klicken, so oft man will.

Der obligatorische Neustart des PCs brachte keine Veränderung.

Der Versuch über setup.exe der Programm-DVD das Programm neu zu entfernen und zu installieren führte zu einer Fehlermeldung des Installationsprogrammes. Eigentlich nicht eine, sondern viele. Aber das System bietet die Möglichkeit die Meldung gleich an Adobe zu senden. Das habe ich gemacht und als Bestätigung eine Token-Nr. bekommen.

Anstatt das Problem zu lösen wurde mir von der Software angeraten eine weitere Adobe Software zu installieren (den “Adobe Support Advisor”). Dieser löst das Problem aber auch nicht, er meldet, dass es Probleme gibt. Hätte ich ohne ihn nicht gewusst.

Da Adobe anscheinend keine  ernst zu nehmende Softwarefirma, sondern eine der Frickelbuden ist, die Benutzerdaten (wie Pinsel und Werkzeuge) munter in Programmverzeichnissen verteilt speichern, anstatt sie in einem Benutzerverzeichnis einzurichten muss man vor der Deinstallation erst mal 5 GB auf eine externe Platte sichern. Ist dies vollbracht deinstalliert man die komplette Premium-Suite um sie danach komplett neu zu installieren (ca. 1h).

Um dann festzustellen, dass der Fehler immer noch auftritt. Adobe empfiehlt dann das Ausführen eines Programmes, was angeblich eine KOMPLETTE Entfernung von Illustrator durchführt. Entfernen ist bei Adobe eben nicht gleich entfernen. Doch auch das “AdobeCreativeSuiteCleanerTool.exe” entfernt nicht wirklich alles was zu Problemen führt, wie man nach einer weiteren Stunde feststellen kann.

Was empfiehlt der technische Support von Adobe in so einem Fall?

Nicht etwa  - wie ich vermutet hätte, dass man in eine  Logfile nachsehen kann, an welcher Stelle Illustrator das Programm abbricht. Oder den Programmstart mit einem zusätzlichem Debugparameter, der ein umfangreiches Loging zur Analyse aktiviert, nein sowas gibt es nicht. Man empfiehlt mir die komplette Software als neuer Windowsbenutzer neu zu installieren. Das löst zwar nicht das Problem des Anwenders, aber Adobe kann dann sagen: “Sie sehen ja, unsere Software funktioniert, es liegt an Ihrem System, dass es zum Problem kommt.” Damit hat der Supporter zwar Recht, aber so ist das heutzutage eben auf PCs, da ist eine Vielzahl an Software zu Gange.

Kurzum (ich habe jetzt keine Lust mehr diesen Unsinn mit dem Adobe Support nochmal in meiner Erinnerung zu durchleben) und kürze ab:

Ursache war die vor ca. 1 Jahr installierte Extension Scriptographer (in  C:\Program Files (x86)\Adobe\Adobe Illustrator CS5\Plug-ins\Extensions). Nach Entfernen dierses Ordners funktioniert Illustrator wieder. Bemerkenswert, dass Scriptographer über viele Monate keine Probleme verursachte. Vielleicht gab es ja in der Zwischenzeit irgendein Update, das zu der Inkompatiobilität führte.

Leider ist Adobe Software auf einem technischen Level wie sich die Leute dies von Hobby-Fricklern vorstellen. Würde aber ein Hobby-Programmierer Software als Freeware verteilen, die ähnlich wenig Debugmöglichkeiten bietet würde man ihn nicht ernst nehmen und niemand würde das tun, was Adobe von Anwendern erwartet: Nämlich dass sie ihre Betriebssystemumgebung komplett neu aufsetzen, dann alles neu installieren und alles neu aktualisieren.

Warum befinden sich Benutzerdaten wie Pfade und sonstige Einstellungen in Programmverzeichnissen?
Für jeden Freewareprogrammier wäre es peinlich, würde er Benutzereinstellungen im Programmverzeichnis speichern, mir ist außer Adobe kein namhafter Hersteller bekannt, der dies heute noch macht.

 

Die Ratschläge von Adobe haben mir ca. 4 Stunden Arbeitszeit gekostet. Wenn wieder mal ein Problem auftaucht werde ich folgendermaßen vorgehen:

  • Prozessmonitor zur Analyse einsetzen
  • Untersuchen welche Dateien in den Adobe-Verzeichnissen vom Benutzer geändert wurden (alle entfernen)

Der Prozessmonitor half mir heute dabei einen der letzten von Illustrator (erfolgreich) durchlaufenen Vorgänge zu ermitteln: Scriptographer.

kalenderkarte.org – coole Taschenkalender

Mit kalenderkarte.org ist jetzt ein visuelles Album mit Beispielen professionell gestalteter Kalenderkarten online. Und wie man dort sehen kann war früher nicht alles besser: Weder Kalenderkarten, noch die Frisur des Autors dieser Zeilen ;-) .

Die Webseite wurde übrigens mit dem sehr innovativem jux.com erstellt. Damit lassen sich besonders schnell und gut Fotoblogs und ähnliches erstellen – und wie man sieht – auch unter eigener Domain veröffentlichen. Kunden und Freunden bin ich gerne bei der Erstellung eigener jux-Seiten behilflich.

Visualisierung von Adressen in Google Maps mit fusiontables

Eine neuere und noch weniger bekannte Dokumentenart in Google “Text & Tabellen” stellen die fusiontables dar. Im Unterschied zur “normalen” Tabelle können hier gut auch größere Datenmengen genutzt und vor allem einfach gefiltert und visualisiert werden. Die Visualisierungen sind gerade dann optimal geeignet, wenn Daten in Karten visualisiert werden sollen.

Ich habe für Testzwecke eine Adressliste erstellt und die Lokalisierung in Google-Maps visualisiert. Das funktioniert sehr einfach, die einzige Hürde die man dabei nehmen muss ist das Zusammenfassen der Adresse in einer eigenen Spalte, der man dann in fusiontables nur noch das Attribut “localisation” zuweisen muss.

Wie fasst man aber eine Adresse aus mehreren Spalten in einer Spalte zusammen? Hierzu gibt es eine Google Fusion Hilfeseite die das Vorgehen für Excel erläutert. Eine Funktion wie CONCATENATE  gibt es natürlich nicht nur in Excel. In der deutschen Version von  OpenOffice Calc heißt die Funktion VERKETTEN. In meinem Beispiel verkettete ich die Adressfelder PLZ, Ort und Straße mit der Formel

=VERKETTEN("Deutschland ";C2;" ";D2;" ";B2)

Erfolgsfaktor Usability: wie Websites für User intuitiv nutzbar gemacht werden können

Heute entdeckte ich bei scribd das interessante Dokument Erfolgsfaktor Usability „Don`t make me think!“ das gute Anregungen für eine gute Benutzbarkeit von Webseiten bietet.

“Die Gebrauchstauglichkeit von Websites – Perspektiven und Ansätze, wie Websites für User intuitiv nutzbar gemacht werden können”

Die Veröffentlichung dieses Dokumentes erfolgt nicht durch mich, sondern durch Scribd. Dort ist das Dokument unter Angabe der CC-Lizenz veröffentlicht. Falls Sie als Rechteinhaber an dem Dokument eine Entfernung dieser Verlinkung wünschen, beachten Sie bitte meinen Hinweis zur Störungsbeseitigung.

Die bessere Alternative zu Stockfotos:
Angepasste Themenillustrationen

Jeder der Stockphotos zur Gestaltung von Webseiten oder Drucksachen verwendet kennt die lästigen Probleme die meist erst dann beginnen, wenn die Bildrecherche ein geeignetes Motiv gebracht hat.

Zu wenig Rand – falscher Hintergrund – unpassende Farbgebung!

Fotografen setzen die Begrenzung Ihrer Bilder meist nach ganz anderen Kriterien, als die Gestalter und “Verarbeiter” es benötigen. Wird ein Bild z.B. als Titelbild für eine Drucksache verwendet, benötigt man sehr viel mehr Hintergrund in eine oder mehrere Richtungen, als für ein wohlproportioniertes Bild. Das gekaufte Stockphoto muss deshalb aufwändig angestückelt werden.

Oft ist auch der Hintergrund unpassend für die konkret benötigte Bildaussage oder es soll durch einen Hintergrund oder ein Bilddetail ein regionaler Bezug hergestellt werden. Das gekaufte Stockphoto muss deshalb freigestellt und aufwändig bearbeitet werden.

Eines weiteres Manko von Stockphotos ist, dass oft die Farbgebung des Bildes oder Hintergrundes nicht zum Einsatz passt, oder sich zumindest nicht optimal integriert. Wie reizvoll könnte z.B. eine Firmenbroschüre sein, bei der die Farbwelt des Unternehmens auch in den Fotos aufgegriffen wird. Bei einem gekauften Stockphoto ist dies nur durch aufwändige Bildbearbeitung möglich.

Diese Probleme begegnen mir als Gestalter ständig, deshalb biete ich thematisch aktuelle Bilder mit der Option zur Individualisierung in einem Kostenbereich an, der zwar über den klassischer Microstockphotos aber im Rahmen von Stockphotografie und lizenzierten Bildmaterial bleibt, also zwischen ca. 50,- und 500,- € jedoch ggf. inklusive der individuellen Anpassung.

Beispiel für mehrere Varianten einer Themen-Illustration zu Ökostrom und dem Ende der Atomkraft

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Sämtliche erhältlichen – und anpassbaren Bilder können in meinem Picasa-Album Themenillustration in hoher Qualität angesehen werden. Um eine Nutzungsvereinbarung mit mir zu treffen nehmen Sie einfach mit mir Kontakt auf.

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