InDesign zickt bei Umlauten in Dateinamen

"Die Datei existiert nicht bzw. wird von einer anderen Anwendung verwendet, oder Sie haben nicht die entsprechenden Zugriffsrechte."Mit einer Druck-PDF (PDF/X3) eines Kunden hatte ich das Problem, dass sich diese nicht in InDesign (CS5 unter Windows 8.1) platzieren ließ. Ich erhielt beim Versuch zu platzieren die Meldung: „Die Datei existiert nicht bzw. wird von einer anderen Anwendung verwendet, oder Sie haben nicht die entsprechenden Zugriffsrechte.“ Was alles typischer Adobe-Quatsch ist, denn weder hatte ich die Datei anderweitig geöffnet, noch fehlte es mir an irgendwelchen Zugriffsrechten. Auch die Sicherheitseinstellungen der PDF ließen alles zu, die Datei war nicht mit irgendeinem Schutz versehen. Illustrator CS5 hatte auch keinerlei Probleme die Datei zu platzieren oder zu öffnen – ebensowenig Photoshop.
Es handelt sich auch hier mal wieder um einen Programmfehler von Adobe, dort kann man nämlich immer noch nicht richtig mit Sonderzeichen, Punkten und Umlauten in Dateinamen umgehen. Die Datei enthielt sowohl einen . als auch mehrere Umlaute. Das war wohl zu viel für Adobe.
Abhilfe: Datei umbenennen und alles wird gut…
P. S. Wir dürfen zwar für die deutsche Version den doppelten Preis bezahlen, das heißt aber noch lange nicht, dass Adobe dafür sorgt, dass wir auch in unserer Sprache reibungslos mit der Software arbeiten können.

Adobe Illustrator und die Sache mit dem Farbprofilen bei Vorlagen

Einer Adobe Illustrator-Vorlage ein Farbprofil zuweisen

Meldung über fehlendes Profil beim Verwenden einer Vorlagedatei.
Meldung über fehlendes Profil beim Verwenden einer Vorlagedatei.

Illustrator Dokumenten kann ein Farbprofil zugewiesen werden. Genau genommen sogar zwei, ein RGB und ein CMYK-Farbprofil. Doch diese werden nur in Dokumentdateien (*.AI) – nicht in Vorlagedateien (*.AIT) gespeichert. Warum das so ist weiß wohl nur Adobe – oder auch nicht. Was aber, wenn man einer Dokumentvorlage ein Farbprofil zuweisen möchte? Die Vorlage sollte einfach als Dokumentdatei (*.AI) gespeichert und danach manuell in eine Datei mit der Erweiterung AIT umbenannt werden. Öffnet man danach diese Datei verhält sie sich wie man es von Vorlagedateien erwartet – nur dass sie das gespeicherte Farbprofil verwendet.
Dieser Beitrag bezieht sich auf die Version Adobe Illustrator CS5 (15.0.2) trifft aber vermutlich auch auf andere Programmversionen zu. Adobe ® und Illustrator ® sind geschützte Marken von denen und der Autor dieser Zeilen steht in keiner weiteren Beziehungen zu den Markeninhaber, außer dass er eine Lizenz ihrer Software erworben hat.

Autohaus Wüstner Redesign abgeschlossen

Autohaus-Wuestner-RedesignDie Agentur Lindner arbeitet seit März 2013 für die Autohaus Wüstner GmbH in Nürnberg. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist im Großraum bekannt als KIA-Zentrum, da die Marke KIA über viele Jahre erfolgreich vertreten wurde. Zur Jahresmitte 2013 erfolgt eine Neuausrichtung des Autohauses als markenfreies und ungebundenes Unternehmen, das sich jetzt neben seiner traditionell starken Ausrichtung auf Werkstatt und Gebrauchtwagen intensiv auf dem Bereich EU-Neufahrzeuge konzentriert. Die einzelnen Tätigkeitsbereiche ergeben eine Synergie, die den Kunden Preis- und Qualitätsvorteile bei gleichzeitig hohem Anspruch an Servicequalität in der persönlichen Atmosphäre eines Familienbetriebes bietet.

Außenwerbung nach dem Redesign
Außenwerbung nach dem Redesign


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Farbraumumsetzungen – welche Farbe ist der Zielfarbe am ähnlichsten?

Erfahrungsbericht der Creative Suite-Erweiterung CSColor!

Die Aufgabe eine, der Zielfarbe möglichst ähnliche Farbe zu finden, ist für Werbetechniker und Mediengestalter alltäglich. Früher bediente man sich hierzu einer Sammlung an Farbfächern und Farbkarten der einzelnen Farbsysteme wie Folienfächer, RAL-Fächer, HKS-Fächer, Pantone-Fächer etc. Doch dieses Vorgehen erfordert zum Einen eine erhebliche, regelmäßige Investition in aktuelle und „frische“ Fächer, zum anderen ist die Arbeitsweise umständlich und alles andere als professionell.

Moderner Farbvergleich und optimierter Workflow

Würde sich jemand die Arbeit machen, alle Materialien / Farben auszumessen und eine Software entwickeln, welche die höchste Übereinstimmung ermittelt, könnte man sich nicht nur viel Arbeit sparen, sondern hätte auch ausnahmslos ein jeweils optimales Ergebnis. Genau diese Arbeit hat sich das DTP-Studio Oldenburg gemacht und vermarktet schon seit längerem eine Software namens Digitaler Farbatlas. Für Gestalter, welche eine solche Funktionalität lieber direkt in der Grafiksoftware wünschen, bietet das DTP-Studio Oldenburg die Erweiterung „CSColors!“ für die Adobe Creative Suite an, welche für 69,- € und als kostenlose Demoversion (ohne funktionale Einschränkung) zur Verfügung stehen.

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CIE-LAB Farbfächer mit HLC, RGB und CMYK Werten

Die beiden Fächer zur Visualisierung des CIE-Farbraumes ( L*a*b* und HLC); Foto: dtp-Studio, Oldenburg

Das DTP-Studio Oldenburg, das vielen bereits für seine Software „Digitaler Farbatlas“ bekannt sein dürfte, gibt einen CIE-LAB Farbfächer heraus, der für 59,- € zzgl. Mwst. dort bezogen werden kann. Ein herstellerunabhängiger Farbfächer der auf die Reproduktion in verschiedene Umgebungen ausgelegt ist, ist eine erfreuliche Entwicklung. Bedenken bleiben aufgrund des Drucks im CMYK-Offsetdruck, also mit einer Technik, die natürlich nur einen Teil des CIE-LAB-Farbraums darstellen kann. Das DTP-Studio selbst gibt den „mittleren Fehler mit ΔE = 3,9“ an, was natürlich nichts darüber aussagt wie groß der maximale ΔE bei „ungünstigen“ Farben ist. Eine solche Mitte lässt aber erwarten, dass die Abweichung größer ist, als das was von Laien unter normalen Bedingungen deutlich unterschieden werden kann und da stellt sich mir die Frage ob ein solcher Farbfächer dennoch nützlich ist.

Zumal leider der ΔE des Drucks einer konkreten Farbe nicht angegeben ist. Zumindest eine Information über die Qualität der Wiedergabe jeder einzelnen Farbe (etwa * für wenig, ** für mittlere und *** für gute Übereinstimmung und dementsprechend geringe Abweichung) wäre IMHO in späteren Auflagen wünschenswert.

Doch davon abgesehen stellt besonders der HLC-Fächer eine sehr praktische Arbeitshilfe dar um eine konkrete Farbe zu finden. Zunächst wählt man den Farbton aus, dann auf der Übersichtsseite die Farbsättigung und Lightness – und schon kann man auf der Fächerkarte die Farbe vergleichen – und natürlich direkt die HLC bzw. L*a*b*-Werte zur Eingabe in Software oder zur Bestellung der Farbe ablesen.
Damit die abgelesenen HLC-Werte direkt in Programmen der Adobe® Creative Suite® eingegeben werden können, sei das Programm !CSCo­lors angeraten (hier geht´s zu meiner Rezension von !CSCo­lors).

Einen sehr interessanten Hinweis zu HLC-Farben und deren Entsprechung in RAL Design® bzw. Caparol®-Farbsystem fand ich ebenfalls auf der Webseite http://cielab-farben.de/ und möchte ich dem Leser dieses Beitrages nicht vorenthalten:

Jeder Baumarkt ist in der Lage, HLC-Farben anzumischen, denn in den Mischanlagen sind Rezepturen für das RAL® DESIGN System und CAPAROL® 3D hinterlegt, dessen Farbnamen nichts anderes sind als HLC-Farbwerte (HLC 240 70 20 = RAL DESIGN 240 70 20. Bei Caparol gilt die Reihenfolge LCH, also ist HLC 240 70 20 = Caparol 70 20 240).

Wusste ich bisher nicht. Wieder was gelernt.
In jedem Fall bietet das DTP-Studio Oldenburg einiges für alle Farbinteressierten.