Visualisierung von Adressen in Google Maps mit fusiontables

Eine neuere und noch weniger bekannte Dokumentenart in Google „Text & Tabellen“ stellen die fusiontables dar. Im Unterschied zur „normalen“ Tabelle können hier gut auch größere Datenmengen genutzt und vor allem einfach gefiltert und visualisiert werden. Die Visualisierungen sind gerade dann optimal geeignet, wenn Daten in Karten visualisiert werden sollen.

Ich habe für Testzwecke eine Adressliste erstellt und die Lokalisierung in Google-Maps visualisiert. Das funktioniert sehr einfach, die einzige Hürde die man dabei nehmen muss ist das Zusammenfassen der Adresse in einer eigenen Spalte, der man dann in fusiontables nur noch das Attribut „localisation“ zuweisen muss.

Wie fasst man aber eine Adresse aus mehreren Spalten in einer Spalte zusammen? Hierzu gibt es eine Google Fusion Hilfeseite die das Vorgehen für Excel erläutert. Eine Funktion wie CONCATENATE  gibt es natürlich nicht nur in Excel. In der deutschen Version von  OpenOffice Calc heißt die Funktion VERKETTEN. In meinem Beispiel verkettete ich die Adressfelder PLZ, Ort und Straße mit der Formel

=VERKETTEN("Deutschland ";C2;" ";D2;" ";B2)

Erfolgsfaktor Usability: wie Websites für User intuitiv nutzbar gemacht werden können

Heute entdeckte ich bei scribd das interessante Dokument Erfolgsfaktor Usability „Don`t make me think!“ das gute Anregungen für eine gute Benutzbarkeit von Webseiten bietet.

„Die Gebrauchstauglichkeit von Websites – Perspektiven und Ansätze, wie Websites für User intuitiv nutzbar gemacht werden können“

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Konversionsrate optimieren (CRO)

CRO: Wie man aus Besuchern Kunden macht.

Suchmaschinenmarketing (SEM) besteht darin mittels bezahlter Anzeigen Besucher auf eine Webseite zu locken. Davon unterscheidet man die Suchmaschinenoptimierung (SEO), also Maßnahmen am Internetangebot selbst, die den Zweck verfolgen möglichst gut platzierte Treffer bei themenrelevanten Suchen zu erhalten. Die dritte Disziplin im Bunde ist die Optimierung der Konversionsrate (CRO), also Maßnahmen die Untersuchen an welchen Stellen Besucher auf ihrem Weg vom ersten Kontakt mit der Seite bis zum finalen Bestellprozess verloren gehen.
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Wie verärgert man mittels Call-Center potentielle Kunden – Garantiert?

Callcenter rüsten auf: Rufschädigung für Auftraggeber inklusive

Gerade blättere ich in den Magazinen „Aquisa“ und „direkt marketing“ und lese wie wichtig es ist Kundenkontakte zu pflegen und dass ein modernes Unternehmen heutzutage selbst aktiv an Social Networking-Plattformen teilnehmen sollte um auf jeden Fall mitzukriegen, was die Zielgruppe so umtreibt – da läutet mal wieder das Telefon – und zwar genau einmal, also nicht lange genug um ranzugehen. Da dies in den letzten Tagen schon mehrmals passierte und ich glaube mich zu erinnern, dass jedesmal eine 071… Nummer auf dem Display erschien, gehe ich der Sache nach.


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Werbung, die so richtig in die Hose ging… (mit bcc wäre das nicht passiert)

Hatten Sie auch schon mal das Gefühl – „Oh Gott, was habe ich gemacht… könnte ich doch nur die Zeit ein bisschen zurückdrehen und das Geschehene ungeschehen machen?“

So ähnlich muss es wohl auch Markus Thöne von der Firma Quotec gegangen sein, der am 18.07.2008 eine E-Mail an alle seine 817 Werbeagenturkontakte schickte. Quotec ist Anbieter einer Branchensoftware für Werbeagenturen und die E-Mailadressen sind wohl das Ergebnis jahrelanger Akquise der Firma Quotec gewesen. Bedauerlicherweise machte Herr Thöne den Fehler die E-Mail nicht an sich selbst zu adressieren und eben 817 bcc („blind carbon copy“)-Empfänger hinzuzufügen, sondern er hat die E-Mail AN 817 Empfänger gesendet – was bewirkt, dass alle Empfänger die gesammelten E-Mailadressen aller ihrer Kollegen erhielten, die ein offensichtlich fleißiger Vertriebsmitarbeiter gesammelt hat.


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Offener Brief an Serienanfrager

Jede Druckerei und viele Onlinevermarkter leiden unter dem hohen Aufwand für die Bearbeitung unnötiger Anfragen. Auch bei uns gehört es dazu, dass wir Kunden beraten und ihnen Angebote erstellen. Diese Leistung wird von niemandem bezahlt, unsere Kunden wissen diesen Service zu schätzen und unsere Lieferanten wissen, dass wir ihre Kalkulationsarbeit ebenso anerkennen und nicht unnötig in Anspruch nehmen.

Wer im Internet als Anbieter präsent ist, erhält jedoch auch Anfragen der unergiebigen Art, die außer einem hohen Kalkulations- und Kommunikationsaufwand nichts bringen – und zwar keinem der daran Beteiligten, weder den Lieferanten noch dem Anfragenden selbst, was ich im Folgenden aufzeigen möchte.

Unnötige Anfragen – ein Beispiel:

Agentur X möchte einem Kunden ein Produkt vorschlagen, so genau weiß sie noch nicht wie es beschaffen sein soll und der Kunde weiß auch noch nichts davon, aber man muss sich ja vorbereiten, also wird von der Assistentin in der Agentur eine Anfrage recht vage formuliert, das Format des Endprodukts nur ungefähr angegeben und die Auflage möchte man in fünf Alternativauflagen, ebenso wie weitere Alternativoptionen – da man sich ja einen Überblick verschaffen möchte, bevor man dem Kunden etwas vorschlägt.

Damit man auch gleich die Lieferanten vergleichen kann wird diese Anfrage an 10 beliebig ausgewählte Lieferanten gesendet, kostet ja nichts.

Was passiert als Nächstes?

Die 10 Angefragten bearbeiten die Anfrage – vermutlich nicht, nur einige davon, da die anderen aufgrund verschiedener Merkmale wie Anredefloskel („Sehr geehrte Damen und Herren“), sowie den vagen Angaben bei der Produktbeschreibung intuitiv entscheiden, dass die Anfrage nicht ernst zu nehmen ist.

Einige Lieferanten werden sich aber die Mühe machen, die Anfrage zu bearbeiten.

Vielleicht ist eine unerfahrene Agentur darunter, die auch mit Drucksachen handelt. Diese formuliert die Anfrage um und sendet sie gleich weiter an mehrere Produzenten. Jetzt eskaliert die Anfrage.

Die angefragten Produzenten gehen ebenso vor – wie eine ebene vorher – sie kalkulieren (zumindest einige) und senden ein Angebot. Das Angebot geht nun mit diversen Umformulierungen und Aufschlägen seinen Weg zurück – zum ursprünglichen Anfrager.

Dieser hat nun Preise für das ursprünglich angefragte Produkt einschließlich diverser Variationen und einen Produktvorschlag, den er – nach erneutem Preisaufschlag – seinem Kunden erstmalig präsentiert. Der Kunde findet die Idee eigentlich ganz gut, nur möchte er vielleicht doch was ganz anderes und das auch in einer anderen Auflage…