Registrieren auf Webseiten zukünftig nur noch per Briefpost?

Wie auf der Webseite www.online-marketing-recht.de/ in einem heutigen Beitrag von Dr. Martin Schirmbacher nachzulesen wurde in einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts München das Vorgehen beim Double-Opt-In Verfahren als unzulässig erklärt.

Dieses, meiner Meinung nach weltfremde Urteil würde die Onlinebestellung eines Newsletters aber auch die Registrierung auf irgendwelchen anderen Webseiten wie facebook, Google, Yahoo, GMX oder 100.000 anderen unmöglich machen, denn das Versenden einer E-Mail ohne das bereits vorher eine Zustimmung des E-Mail-Inhabers vorliegt ist demnach unzulässig.

Wie war das doch gleich mit der Henne und dem Ei? Ich frage mich wie weltfremd Juristen manchmal sind.

ERGÄNZUNG:

So,  nun streiten sich die Juristen wie das Urteil zu interpretieren ist. Kurz gesagt: 2 Juristen = 3 Meinungen, lesen Sie dazu z. B.  hier oder hier. Eines ist in jedem Fall klar: Nichts ist klar.

2 Antworten auf „Registrieren auf Webseiten zukünftig nur noch per Briefpost?“

  1. Ich bereite schon mal den Text für die Anmeldung auf meiner neuen Website vor. Wie war das nochmal: „Gerne können Sie unseren E-Mail-Newsletter abonnieren. Bitte laden Sie dazu das verlinkte PDF-Dokument herunter, drucken es aus, unterschreiben es und schicken es per Einschreiben an die folgende Adresse …“

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